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Ist es noch Kabarett oder schon Theater? Die Frage erübrigt
sich. Es ist Alfred Dorfer, der wie immer gekonnt zwischen Satire,
Theater und schräger Philosophie balanciert. Man kennt den
unverwechselbaren Sprach- und Spielartisten aus Wien mittlerweile
im gesamten Sprachraum.
Der Titel deutet es schon an. Reicht die Biografie, die man
lebt, aus? Oder entsteht sie erst, wenn man die gelebte mit
geträumten Biografien teilt? Dorfer nimmt individuelle
Lebenssituationen oder politische Finali und erzählt sie bis
zum Ursprung hin, klärt die Entstehung.
„fremd“ ist nach den letzten Stücken
„Alles Gute“ 1993, „Ohne Netz“ 1994,
„Badeschluß“ 1996 und dem mit dem „Deutschen
Kleinkunstpreis“ ausgezeichneten „heim.at“ 2000
ein weiterer Schritt in eine theatralische Spielart, die sich den
Etiketten entzieht.
Mit den hervorragenden Musikern Peter Herrmann, Günther
Paal und Lothar Scherpe.
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